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Mölsheim ist ein "Junges Dorf"
- Wir schaffen die Voraussetzung für attraktive Wohn- und Lebensverhältnisse, insbesondere für junge Familien.
Dazu gilt es die Grundversorgung und Infrastruktur wieder herzustellen und zu verbessern.
Eine große Bedeutung hat das Leben und die Aktivitäten der Vereine, Kirchen und der Jugend für die Gemeinde.
Diese Gruppen werden in ihren Bemühungen und Beiträgen für die kulturelle, soziale und touristische Entwicklung, sowie die Erhaltung der Tradition unterstützt.
Mölsheim ist auf dem Wege gemeinsam mit den Zellertalgemeinden eine Konzeption zur touristischen Förderung zu gestalten. Wichtig ist die Entwicklung eines sanften Tourismus zur Naherholung für Bürger und Besucher ohne Beeinträchtigung des allgemeinen Lebens im Ort.
Die vorhandene Situation im Ort ist gekennzeichnet durch die Hanglage und die alte, enge Bebauung entlang der Durchgangsstraße.
- Durch Ausbau und Gestaltung, durch Organisation und Lenkung wird eine Minimierung der Belastung der Bevölkerung im Hinblick auf ruhenden und fließenden Verkehr angestrebt.
- Ein Fuß- und Radwegesystem wird weiterentwickelt.Mölsheim gehört seit der Verwaltungsreform der Verbandsgemeinde Monsheim im Landkreis Alzey-Worms an.
Unser Dorf liegt im Westteil des Wonnegaus im Zellertal. Das Zellertal wird geprägt von dem Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege der Zellertalgemeinden und gilt gleichzeitig als Wahrzeichen des Zellertales. Mölsheim liegt an einem Südhang umgrenzt von Weinbergen. Im westlichen Ortsrandbereich beginnt ein ausgedehntes Rutschgebiet, das sich bis zur Nachbargemeinde Zell hinzieht. Dadurch ist die bauliche Entwicklung von Mölsheim erheblich eingeschränkt.
Mölsheim hat ca. 650 Einwohner. Da nur wenige Arbeitsplätze im Ort zur Verfügung stehen, gibt es viele Pendler, die in den nahegelegenen Industriestandorten ihre Beschäftigung finden.
Die Landwirtschaft ist noch sehr prägend mit insgesamt 19 Voll- und 16 Nebenerwerbsbetrieben, die Weinbau und Ackerbau betreiben.
Ende der 70-iger Jahre und Anfang der 80-iger Jahre wurde das seit mehr als 100 Jahren bestehende Kanalsystem erneuert und die Abwässer in die Kläranlage in Monsheim angeschlossen. Bei diesen Baumaßnahmen und dem darauffolgenden Straßenneubau wurde die Gemeindewaage mit Wiegehäuschen und die Blaubasaltpflaster in der Kirchgasse entfernt. Aus heutiger Sicht eine nicht wieder gut zu machende Fehlentscheidung. Die Wasserversorgung von Mölsheim wird aus eigener Quelle sichergestellt. Nach Anschluß der Gemeinde Wachenheim an die Wasserversorgung Mölsheim wurde eine überörtliche Wasserzuführung vom Wasserzweckverband Osthofen nach Mölsheim gelegt.
Mölsheim war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt.
Die ältesten Bodenfunde stammen aus der jüngeren Steinzeit (5000-3000 v. Chr.). Weitere Fundstücke aus der Bronze- und Eisenzeit, aus der Zeit der Römer und Franken sind in den Museen Worms, Mainz und Darmstadt aufbewahrt. Der wertvollste Mölsheimer Fund ist eine in das 7. Jahrhundert datierte merowingische Goldscheibenfibel in vier Passformen mit einem Wiederverwendeten römischen Kameo in der Mitte. Dieses Stück ragt durch seine außergewöhnliche Bearbeitung aus der Reihe gleichartiger Fibeln hervor.
Mölsheim wird unter der Bezeichnung "Milbisheim" erstmals 1237 urkundlich erwähnt. Unter dem Namen "Milmesheim" war der Ort für sehr lange Zeit im Besitz des Benediktinerklosters Hornbach. 1512 verkaufte der letzte Abt des Klosters, Johann von Kindhausen, die Hälfte des Dorfes an Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz. Die dem Kloster verbliebene Hälfte fiel 1557 im Zuge der Säkularisation an das Herzogtum Zweibrücken. Mit dem "Hagenbacher und Selzer Vergleich" wurde das Dorf 1768 schließlich ganz kurpfälzisch. (Mehr ...)
Mölsheim hat eine Gesamtgemarkungsfläche von 461,54 ha, die sich wie folgt aufgliedert:
428 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, die Bauflächen betragen ca. 22 ha, die Flächen für den Straßenverkehr 5 ha.Die Arbeit mit den jungen und älteren Gemeindemitgliedern wird zum größten Teil von den Vereinen und Kirchengemeinden in Mölsheim abgedeckt.
- Seit 2000 wird über die Gemeindeverwaltung eine Jugendbetreuung angeboten.
- Gründung eines Arbeitskreises Jugend in der Dorferneuerung.Eigenleistung in zurückliegenden Jahren
- Renovierung der Eintrachthalle durch Vereine und Bürger. In 600 Arbeitsstunden wurden der Saal, die Bühne, der Eingangs.- und Kellerflur, sowie die Toiletten mit einer Lasurtechnik gestrichen.
- Ein Frostschaden machte es notwendig eine neue Heizung- und Lüftungsanlage zu Installieren.
- Der Hallen- und Bühnenboden wurde ebenfalls abgeschliffen und versiegelt.
- Es wurden weitere Parkbänke gebaut und im Ort aufgestellt.In Planung
- Realisierung eines Jugendraumes.
- Aufstellung von neuen Spielgeräten auf dem Spielplatz.
- Gestaltung des Bolzplatzes.
- Weitere Renovierung der Eintrachthalle: Bühnentechnik, Außenfassade, etc
- Grünflächen im Neubaugebiet.
- Dorfladen
- Ausschilderung eines Kneippwanderweges durch das Zellertal, Ausbau von Arm- und FußbeckenWeinrast mit Weitblick
An einem der schönsten Plätze der Region organisieren die beiden Verkehrsvereine Zellertal Aktiv und Südlicher Wonnegau einen Weinstand. Im Mölsheimmer Aegidiuspark, dort wo ehemals die Katholische Kirche stand, wurde der neue, sehr ansprechende Standort für die Weinrast mit Weitblick gefunden.
Nicht nur die besten Weine gilt es zu verkosten, auch Erfrischungsgetränke und kleine Speisen werden dem Wanderer und Durchreisendem gereicht.
Der Park bietet sowohl schattige, als auch sonnige Sitzplätze. Gäste können aus windgeschützter Lage bei einem guten Glas Wein einen herrlichen Blick über das Zellertal in die urbane Region der Rheinebene und darüber hinaus bis hin zum Odenwald und dem Kraichgau genießen.
Mit Anlauf- und Infostelle wird man dem Ort nur Ansatzweise gerecht, bietet er doch zauberhafte Einblicke und magische Ausblicke.